Über Manuela Frenzel

Über Manuela Frenzel

Die Entwicklung der KI-Technologie bringt viele Fragen mit sich. Als akkreditierte Online-Journalistin und Publizistin, ehemalige Internet-Publisherin, Content-, Werbe- und Verkaufstexterin sowie CAS Digital Publisher und AI Prompterin der Hochschule für Wirtschaft Zürich überlasse ich dieses Feld nicht dem Hype, sondern der Praxis.

Ich erforsche seit sechs Jahren intensiv, wo es möglich und sinnvoll ist, lokal auf eigener Hardware zu arbeiten; und wo webbasierte Tools eine logische Ergänzung sind. Mein Fokus liegt auf KI-Einordnung, lokalen KI-Anwendungen, digitaler Souveränität, Medienkompetenz und den Risiken einer zunehmend automatisierten Informationswelt.

Dabei bringe ich nicht nur publizistische und technische Erfahrung mit. Viele Jahre im Gesundheitswesen und in verantwortungsvollen Positionen haben meinen Blick für Verantwortung, Vertraulichkeit, Belastungssituationen und sensible Daten geschärft. Ergänzt wird diese Erfahrung durch eine Zertifizierung in der Beratung bei Stress und Burnout. Gerade deshalb betrachte ich KI nicht nur als technische Entwicklung, sondern auch als System, das auf Menschen, Arbeitsprozesse, Wahrnehmung und Entscheidungen wirkt.


Für mich zählt der Mensch, der in dieser Entwicklung gerade auf sich allein gestellt ist.

Nicht jedes Unternehmen hat eine eigene IT-Abteilung, ein Strategie-Team oder ein Budget für externe Beratung. Viele Menschen stehen vor KI-Fragen allein: mit zu vielen Tools, widersprüchlichen Empfehlungen, wirtschaftlichem Druck und der Sorge, den Anschluss zu verlieren.

Ich weiss aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn sich durch technologische und gesellschaftliche Umbrüche berufliche Grundlagen verändern. Erst veränderte Corona bestehende Arbeits- und Auftragsstrukturen. Danach veränderte KI den Markt erneut. Als Texterin habe ich erlebt, wie Aufträge wegbrechen, wenn Kundinnen und Kunden plötzlich selbst mit KI-Systemen Content erstellen.

Das ist kein abstraktes Zukunftsthema. Es verlangt Resilienz, Veränderungsbereitschaft und die Fähigkeit, Entwicklungen einzuordnen, die noch nicht abgeschlossen sind. Es verlangt Umdenken, Neuorientierung und manchmal auch die Entscheidung, die eigene berufliche Rolle neu zu bestimmen.

Gerade deshalb habe ich Verständnis für Menschen, die spüren, dass sich ihr berufliches Umfeld verändert, aber noch nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Politik, Regulierung und Institutionen bleiben wichtig. Doch sie können diesen Wandel nicht allein auffangen. Viele Menschen müssen selbst prüfen, was auf sie zukommt, welche Werkzeuge sinnvoll sind, welche Fähigkeiten tragfähig bleiben und wie sie ihre Handlungsfähigkeit erhalten.

In Gesprächen stelle ich immer wieder fest, dass sich vor allem Einzelunternehmerinnen und Einzelunternehmer mit KI verzetteln. Sie testen viele Tools, sammeln Zugänge, wechseln zwischen Plattformen und verlieren dabei den Überblick: Was brauche ich wirklich? Was ist sicher? Was ist sinnvoll? Was passt zu meinem Arbeitsalltag? Wo entsteht echte Entlastung? Und wo nur zusätzlicher Druck?


Meine Arbeit setzt genau dort an. Ich ordne ein, begrenze, prüfe und übersetze technologische Entwicklungen in verständliche Praxis. KI soll nicht zusätzlich verunsichern. Sie soll dort eingesetzt werden, wo sie tatsächlich hilft: nachvollziehbar, beherrschbar und passend zur eigenen Arbeitsrealität.

Für mich ist entscheidend, was belastbar, verständlich und für kleinere Organisationen, Einzelunternehmen und selbstständig arbeitende Menschen praktisch nutzbar ist. Deshalb konzentriere ich mich bewusst auf lokale KI-Anwendungen, KI-Einordnung, Resilienz und Medienkompetenz. Agentensysteme klammere ich derzeit aus, auch wenn sie am Markt stark nachgefragt sind. Dieses Feld ist für viele kleine Strukturen noch zu unübersichtlich, zu abhängigkeitsanfällig und in der praktischen Umsetzung oft nicht der erste sinnvolle Schritt.


Mein Ziel ist Klarheit: Was ist sinnvoll? Was ist überdimensioniert? Was bleibt besser lokal? Wann sind webbasierte KI-Tools eine vernünftige Ergänzung? Wo reichen einfache Lösungen? Und wann ist Zurückhaltung die bessere Entscheidung?


Meine bewusste Zurückhaltung in sozialen Netzwerken ist ebenfalls eine Entscheidung im Sinne digitaler Widerstandsfähigkeit. In einem Umfeld, das zunehmend auf psychologische Lenkung von Wahrnehmung und algorithmische Auswertung persönlicher, biometrischer und intellektueller Daten ausgerichtet ist, bleibt Distanz eine Voraussetzung für klare Urteilsfähigkeit.

Aufgrund meiner Kenntnisse in Verhaltensbeeinflussung, Medienwirkung, Marketingpsychologie und automatisierter Identitätsmanipulation wähle ich eine beobachtende und analysierende Rolle. Ich gebe Orientierung, ordne Entwicklungen ein und formuliere Empfehlungen zur Medienkompetenz, ohne mich von werbegetriebenen Aufmerksamkeitsmechanismen abhängig zu machen.


Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf KI und Resilienz. Mein Leitfaden (wird aktuell von mir überarbeitet) zu diesem Thema hilft, KI nicht als weiteren Stressfaktor zu betrachten, sondern als Entwicklung, die geordnet, begrenzt und bewusst in die eigene Arbeit integriert werden kann. Ziel ist Orientierung zu gewinnen, die eigene Handlungsfähigkeit zu stärken und digitale Werkzeuge so einzusetzen, dass sie entlasten.


Um meine Unabhängigkeit zu wahren, finanziert sich diese Plattform ausschliesslich durch die Menschen, die meine Arbeit lesen und unterstützen. In meinen Praxis-Leitfäden und Analysen steckt eine beträchtliche Menge an Recherche-, Prüf- und Forschungsarbeit.

Ergänzend nutze ich in meinen Publikationen punktuell Affiliate-Links zu Ressourcen, die ich in meiner täglichen Praxis geprüft habe. Diese Transparenz sichert meine redaktionelle Freiheit und ermöglicht es mir, fundiertes Wissen ohne die Hürden klassischer Hochpreis-Angebote zugänglich zu machen.


Wenn Sie unabhängige, praxisnahe und journalistisch fundierte Publizistik schätzen, lade ich Sie ein, meine Arbeit als Mitglied zu unterstützen.

M. Frenzel
Unabhängige Publizistin für KI, KI-Einordnung, KI & Gefahren, lokale KI-Anwendungen, Software und Medienkompetenz

Aktualisiert: Juli 2026

M. Frenzel, unabhängige Publizistin zur KI, KI-Einordnung, KI & Gefahren, Software und Medienkompetenz

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