zum Inhalt

Warum ich schreibe

Orientierung braucht Distanz.

Manuela Frenzel, unabhängige Publizistin: Warum ich schreibe

Digitale Plattformen und KI verändern, wie wir wahrnehmen, Informationen einordnen und Entscheidungen treffen. Vieles davon geschieht nicht offen, sondern über Sprache, Bilder und Vereinfachungen, die sich langsam festsetzen.

Dort, wo Inhalte vor allem eigenen Interessen folgen, wird Orientierung zunehmend knapp.

Ich schreibe, um einen Raum offen zu halten für kritisches Denken, Medienkompetenz und Menschen, die digitale Entwicklungen nicht nur anwenden, sondern verstehen wollen.

Meine Arbeit ist werbefrei und unabhängig, weil Einordnung Distanz braucht.

Kritische Stimmen gelten im digitalen Diskurs oft als störend oder bremsend. Ich sehe sie als notwendig. Nicht, weil sie alles in Frage stellen, sondern weil sie den Blick weiten und Zusammenhänge sichtbar machen.

„Ich verstehe Publizistik als Dienst an der Urteilskraft.“

Dieser Anspruch beginnt bei mir.