Die KI las das Dokument, aber nicht seine Struktur

Ein Praxistest: Was geschieht, wenn wir ein komplexes PDF mit KI analysieren?

Die KI las das Dokument, aber nicht seine Struktur

Wer ein PDF mit KI analysieren will, erwartet: Die KI soll den Inhalt erfassen, relevante Informationen auffinden und zuverlässig auf die richtige Quelle zurückführen.

Bei übersichtlich aufgebauten Textdokumenten kann das gut funktionieren. Vor allem auch, wenn die KI für die Wissensbasis im Chat nur die Text-Chunks, also die passenden Abschnitte finden soll, ohne das Dokument zum Vergleich anzuzeigen.

Schwieriger wird die PDF-Analyse mit KI bei Unterlagen, wie sie in Organisationen tatsächlich vorkommen: zusammengeführte PDFs, Excel-Inhalte, Karten, Grafiken, Textfelder, wiederkehrende Seitenelemente und unterschiedliche Seitenzählungen. Hier empfehle ich, dass in der Quelle auch auf das Dokument verlinkt wird. So dass der User beim Klick auf die Quelle das Dokument angezeigt bekommt.

Warum das wichtig ist? Vor allem in Organisationen, wo es wichtig ist Dokumente in Sekunden zu finden, braucht es aus meiner Sicht den Vergleich, stimmt das was die KI ausgibt? Und wenn der User dazu das passende Dokument angezeigt bekommt, kann er es prüfen. Und das in Sekunden nicht in "30 Minuten oder länger".

Ich habe eine lokale KI-Wissensbasis mit einem solchen umfangreichen Dokument erprobt. Als Grundlage diente ein umfangreiches Gesamtdokument für ein Themenbereich. Es setzte sich aus unterschiedlichen Dokumentarten und visuell gestalteten Elementen zusammen.

Die vertraulichen Inhalte und der organisatorische Zusammenhang bleiben in dieser Analyse bewusst ungenannt.

Relevant ist etwas anderes: Was geschah mit der Ordnung des Dokuments, als es für die Wissensbasis eingelesen wurde?

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